Kinder lesen Hunden im Tierheim vor

Ein Projekt des Wiener Tierschutzvereins soll Kindern helfen, Ängste abzubauen. Dafür lesen sie aus Büchern im Tierheim vor.

Mi, 15.11.2017

© WIENER TIERSCHUTZVEREIN

Vorlesen kann nicht nur die Menschen-, sondern auch die Tierseele stärken. Beim „Shelter-Buddy“-Programm des Wiener Tierschutzvereins sollen Tierheimhunde durch das Vorlesen wieder mehr Vertrauen zu den Menschen finden oder mehr zur Ruhe kommen. Für Kinder soll es eine besondere Möglichkeit sein, mit Hunden in Kontakt zu treten und persönliche Schwächen oder Ängste abzubauen.

Beim „Shelter-Buddy“-Programm sitzen Kinder vor den Ställen der Hunde im Wiener Tierschutzverein und lesen diesen aus Kinderbüchern vor. „Davor erhalten die Kids einen Crashkurs über die wichtigsten Fakten bezüglich des Ausdrucksverhaltens von Hunden, um ihre Signale auch richtig deuten zu können“, sagte Gudrun Braun, WTV-Hundetrainerin und Initiatorin des Projekts.

Begleitet wird das Projekt von einer qualifizierten Lesepädagogin, die speziell geeignete Bücher auswählt und die Kinder unterstützt. Seitens des Tierheims ist immer eine Hundetrainerin oder eine Pflegerin bzw. ein Pfleger anwesend, um auf die Bedürfnisse der Hunde zu achten.

Wer neugierig geworden ist, der kann sich bevorzugt per E-Mail unter gudrun.braun@wiener-tierschutzverein.org für das Projekt anmelden. Die Lesestunden finden wöchentlich am Montagnachmittag ab 16.00 Uhr im Wiener Tierschutzhaus statt. Die maximale Lesedauer beträgt 45 Minuten. (APA)

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