Zwischen Gartenarbeit und Musik

Was hat Gemüse und Musik gemeinsam? Bei dem Projekt „Klanggemüse“ pflanzen die Kinder das Gemüse nicht nur ein. Sie sollen die Gartenarbeit auch hören.

Sa, 28.04.2012

Wenn man in frisches Gemüse hineinbeißt, gibt das ein besonders knackiges Geräusch ab. Bei dem Projekt „Klanggemüse“ von den Klangspuren Schwaz, Slow Food Tirol und einer Schule, wird gesunde Ernährung, Gartenarbeit und Musik miteinander verbunden. Hier wird geschaufelt und in der Erde gewühlt. 45 Kinder der Hans-Sachs-Volksschule schaffen sich ihren eigenen Gemüsegarten.

Was hat ein Gemüsegarten mit Musik zu tun?

Frisches Gemüse ist bissfest und knackig. Deshalb macht das Kauen von frischem Gemüse Geräusche. Auch die Gartenarbeit kann man hören: Wenn man zum Beispiel mit einer Schaufel in die Erde sticht.

Im Garten erfährt man den ganzen Jahresablauf der Gartenarbeit. Man kann zusehen, wie das Gemüse nach dem Setzen wächst und reift. Für die Schüler der 1a- und der 1b-Klasse war die Gartenarbeit auch eine ganz neue Erfahrung: Die Grundkenntnisse über Pflanzen und Tiere und die Tätigkeiten im Garten werden in der Klasse unterrichtet. Sie besuchen jede zweite Woche den Garten und haben seit März bereits die Erde umgegraben.

Im Herbst wird die Ernte in der Schule gemeinsam verarbeitet. Die Kinder genießen die Arbeit im Freien. Das Projekt „Garten für junges Klanggemüse“ steht auch im Mittelpunkt des Kinder-Programms „Klangspuren Barfuß“. Ab Mai werden dazu jeden Dienstag verschiedene Veranstaltungen abgehalten.

(TT)

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