Die Schildkröte ist ein uralter Anpassungskünstler

Sie können über 100 Jahre alt und bis zu 2,5 Meter lang werden. Am 23. Mai ist Weltschildkrötentag.

Di, 22.05.2012

Sie waren schon vor den Dinosauriern da und haben bis heute überlebt. Viele Schildkröten sind aber vom Aussterben bedroht. Um auf diese alte Tierart aufmerksam zu machen, wurde im Jahr 2000 der Weltschildkrötentag eingeführt. Wir haben uns dazu mit dem Schildkrötenexperten Robert Riener unterhalten.

Kann ich eine Schildkröte als Haustier halten?

Als richtige Haustiere kann man diese Tiere nicht halten: „Schildkröten sind Wildtiere und stellen je nach Art ganz spezielle Ansprüche an ihren Lebensraum, an das Futter und Klima. Auf diese Bedürfnisse kann man oft nur unter großem technischen, finanziellen und zeitlichen Aufwand eingehen“, so der Biologe Robert Riener vom Haus des Meeres.

Eine Schildkröte braucht Bewegung, frische Luft und Sonne.

Von einer Haltung im Zimmerterrarium ist deshalb abzuraten. Sie sind aufgrund ihrer Herkunft den Großteil des Jahres im Freilandgehege oder Gartenteich zu pflegen.

Welche Schildkröten kann ich zu Hause halten?

„Die europäischen Landschildkröten, die Griechische Landschildkröte oder die Breitrandschildkröte und einige Sumpfschildkröten der gemäßigten Zonen, wie Schmuckschildkröten und europäische Sumpfschildkröte sind gut zu halten,“ so der Schildkrötenexperte Riener.

Anlässlich des Schildkrötentages eröffnet der Alpenzoo Innsbruck am 23. Mai die Ausstellung „Schildkröten – Zeugen vergangener Zeiten“. Weitere Infos: www.alpenzoo.at

(sofia)

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