Zwölf Wale konnten sich befreien

Das Eis war weg, und die Wale waren nicht mehr zu sehen.

Mo, 14.01.2013

Zwölf Schwertwale, die tagelang im dicken Eis der Hudson Bay in Kanada eingeschlossen waren, sind frei. Wahrscheinlich habe der Wind gedreht, und daraufhin sei die Eisdecke gebrochen, berichteten kanadische Medien am Donnerstag. „Das Eis war weg, und die Wale waren nicht mehr zu sehen“, zitierten sie einen Vorsteher der Eskimo-Gemeinde, die in der Nähe der Stelle liegt, wo die Tiere eingeschlossen waren. „Das sind gute Nachrichten für die Wale. Wir sind sehr glücklich.“

Tierschützer hatten zuvor um das Leben der auch als Killerwale bekannten Tiere gefürchtet, weil sie nur durch eine kleine Öffnung im dicken Eis Luft holen konnten. Die Tierschützer hatten einen Eisbrecher gefordert, um den Orcas den Rückweg zum Meer zu bahnen. Sogar der britische Unternehmer Richard Branson („Virgin“) hatte im Internet eine Unterschriftenaktion gestartet, um die Behörden dazu zu bringen, das Gerät zu schicken. Die kanadische Fischerei- und Ozeanbehörde hatte sich aber zunächst nicht festlegen wollen, ob sie einen Eisbrecher schickt: Der wäre teuer gewesen und wäre womöglich nicht rechtzeitig eingetroffen. (dpa)

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